QUINTESSENZ health products
 

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Achtung Übersäuerung! So finden Sie die natürliche Balance wieder

 

Oft fühlen wir uns müde und gestresst, unsere Energiereserven sind aufgebraucht. Die Stimmung fällt auf den Nullpunkt, und nicht nur unsere Laune ist „sauer“, sondern auch unser Körper.

Wie wichtig ein gesunder Ausgleich ist, zeigt uns die Natur. Harmonie und Ausgeglichenheit bedingt immer die Balance zwischen zwei Polen wie bei Ebbe und Flut, Tag und Nacht. Wir fühlen uns zum Beispiel nur wohl, wenn wir in einer gesunden Balance zwischen Schlaf- und Wachrhythmus leben – wenn es einen harmonischen Ausgleich zwischen Anspannung und Entspannung gibt.

Ebenso verhält es sich im Haushalt unseres eigenen Körpers mit den so genannten Säuren und Basen: Wir benötigen beide. Nimmt jedoch die Übersäuerung überhand, sind die ersten Anzeichen Müdigkeit, Leistungsschwäche und Unausgeglichenheit: Körper und Geist reagieren sauer. Eine chronische Übersäuerung wirkt sich aber nicht nur auf Stimmung und Leistungsfähigkeit aus, sondern kann die Ursache für viele verschiedene Erkrankungen sein.

 

Volkskrankheit Nr. 1: Übersäuerung

In zunehmendem Maße sehen Wissenschaftler und Ärzte in der täglichen Übersäuerung einen großen Risikofaktor für die Gesundheit. Die Übersäuerung, medizinisch Azidose, wird manchmal sogar als Volkskrankheit Nr. 1 bezeichnet – denn kaum einer kommt ihr aus. Zum einen werden Säuren über die Nahrung aufgenommen, zum anderen produziert sie der Körper selbst beim Nahrungsabbau, bei Bewegungsmangel oder Extremsport, aber auch bei Ärger, Hektik und Stress.

 

Was sind eigentlich Säuren und Basen?

Vielleicht erinnern Sie sich noch an den Chemieunterricht. Für den Chemiker ist das Gegenteil von sauer nicht süß, sondern basisch. Säuren sind ätzend, Basen oder Laugen nennt man alkalisch. Um zu messen, wie sauer oder basisch eine Lösung ist, bedient man sich des so genannten ph-Wertes:

 

Der ph-Wert – Messlatte für den Säure-Basen-Haushalt

Der ph-Wert misst die Konzentration von Wasserstoff-Ionen in einem Liter Lösung. Die Wirksamkeit des Wasserstoffs gibt Auskunft darüber, ob eine Lösung sauer oder basisch ist. Der natürliche ph-Wert des menschlichen Blutes liegt im basischen Bereich bei einem ph-Wert zwischen 7,35 und 7,45. Würde er auf den Neutralwert von 7,0 sinken oder über 7,8 ansteigen, könnte sich das tödlich auswirken. Unser Organismus setzt also alles daran, um den ph-Wert des Blutes konstant zu halten. Doch dieser „Kampf“ des Körpers mit zu vielen Säuren hat negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

 

So funktioniert der Säure-Basen-Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt ist maßgeblich an vielen lebenswichtigen körperchemischen Prozessen beteiligt. Er regelt u.a. Kreislauf und Verdauung, Hormonhaushalt, Atmung, Ausscheidung und vieles mehr. Durch säureüberschüssige Ernährung und Säuren, die beim Abbau von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten – und auch bei Stress – entstehen, gelangen zu viele Säuren in unseren Organismus. Damit der natürliche ph-Wert des Blutes konstant bleibt, muss das Übermaß der Säuren neutralisiert werden. Für diesen Vorgang benötigt der Körper täglich ausreichend basische Nahrung und Mineralstoffe und Spurenelemente in ausreichender Menge.

 

Säuren – die Mineralstoffräuber

Liegt eine Übersäuerung des Körpers vor – dann reichen die Mineralstoffe, die wir uns durch die tägliche Ernährung zuführen, nicht mehr aus: Der Körper greift seine eigenen Reserven an, um durch den Säureüberschuss nicht verätzt zu werden. In erster Linie wird dem Gewebe jetzt basisches Kalzium aus den Knochen entzogen, um die Säuren neutralisieren zu können – der Entstehung von Osteoporose werden Tür und Tor geöffnet. Aber auch dem Gefäßsystem wird Kalzium entzogen – Dichte und Elastizität unserer Gefäße nehmen ab.

 

Achtung: Schlacken!

Das Ausbeuten unserer körpereigenen Mineralstoffdepots ist längst nicht der einzige Schaden, den die Übersäuerung anrichtet. Endprodukte des Säureüberschusses werden in unserem Gewebe als so genannte Schlacken abgelagert, vorzugsweise im Bindegewebe der Frau (begünstigt Cellulite) und am Haarboden des Mannes (begünstigt den frühzeitigen Haarausfall).

 

Sind wir alle übersäuert?

Eine basenreiche Ernährung fördert den Erhalt Ihrer Gesundheit. Ideal sind viel frisches Obst und Gemüse. Aber leider weisen unsere Lebensmittel durch die auf Massenproduktion ausgerichtete Landwirtschaft heutzutage deutlich weniger Vitalstoffe auf. Viele Menschen können sich heutzutage auch gar nicht ausgiebig einem gesunden Speiseplan widmen, weil sie durch ihren Beruf dazu gezwungen sind, ihr Essen aus der Kantine oder dem Schnellimbiss zu holen. Erste Anzeichen einer Übersäuerung sind Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Leistungsschwäche, Kopfschmerzen aber auch Herz- und Kreislaufstörungen. Liegt eine Übersäuerung vor, dann kann die Zufuhr hochwertiger basischer Vitalstoffe helfen. Auch basische Tees und Basenbäder unterstützen den Organismus, die Stoffwechselschlacken loszuwerden.

Natürlich basisch!

Gesundheit hat mit Base zu tun!

Unser Blut ist basisch und liegt im Bereich eines ph-Wertes von 7,35-7,45.

Beim Neugeborenen liegt der ph-Wert des Urins immer sehr hoch im basischen Bereich – zum Teil bei über 8!
Krankheit hat mit Säure zu tun!
Saurer Regen übersäuert Äcker, verarmt die Böden: Der Vitalstoffgehalt unser Nahrung nimmt ab, bei einem ph-Wert von 5 in Gewässern sterben die Fische.
Bei einem kranken Menschen liegt der ph-Wert des Urins im sauren Bereich, zum Teil bei 4!

Durch einen Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts wandeln sich Leistungsschwäche und Müdigkeit in Vitalität und innere Harmonie. Zugleich beugen Sie der Entstehung von Krankheiten vor, denn basisch bedeutet gesund!

Hier erhalten Sie eine Reihe weiterer wertvoller Tipps, wie Sie sich vor Übersäuerung schützen und die Entschlackung selbst unterstützen können:

Tipps für mehr Balance im Säure-Basen-Haushalt:

Gefährliche Säuren meiden!

An erster Stelle säurehaltiger Lebens-, Genuss- und Arzneimittel stehen: Limonaden und Cola, Kaffee, schwarzer Tee, Nikotin, Fette und Süßwaren, gebildete Harnsäure aus übermäßigem Eiweißmix, Acetylsalicylsäure aus Schmerzmitteln.

Viel Trinken!

Ideal: Kräutertee und stilles Mineralwasser. Täglich mindestens 2 Liter trinken, das hilft, giftige Stoffe aus dem Körper auszuscheiden.

Bewegung tut gut!

Gymnastik oder mäßiges Joggen helfen, belastende Säuren über den Schweiß auszuscheiden.

Zwischendurch entspannen!

Lassen Sie sich nicht von der Hektik des Alltags ganz einnehmen, sondern gönnen Sie sich zwischendurch öfters mal eine kleine Pause. Denn auch Hektik und Stress begünstigen die Entstehung körpereigener Säuren!

Basische Ernährung!

Verzehren Sie viel frisches Obst und Gemüse, meiden Sie Zucker und einen Mahlzeitenmix aus verschiedenen Eiweißssorten!

Foto_Petra_Neumayer 

Petra Neumayer ist Medizinjournalistin,

Autorin und Dozentin der Neuen Homöopathie.

www.skripthaus.com

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